Die Stifter

Professor Dr. Maximilian Mehdorn und Dr. Margarete Mehdorn haben im Jahr 2005 die Familie Mehdorn Stiftung zur Förderung der Neurochirurgischen Forschung und der Interkulturellen Kommunikation ins Leben gerufen. Damit verfolgen der ehemalige Direktor der Kieler Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und die Konferenzdolmetscherin und Übersetzerin das Ziel, jungen, engagierten und kreativen Menschen eine Förderung zukommen zu lassen, wie sie sie selbst in jungen Jahren erfahren haben.

Familie Mehdorn 2020

Auch die Kinder der Stifter, Dr. Anne-Sophie Mehdorn, Dr. Matthias Mehdorn und Andreas Mehdorn, engagieren sich in der Stiftung. Die Stifterfamilie verwaltet die Stiftung ehrenamtlich, sodass Spenden und Zustiftungen direkt den Stiftungszwecken zugute kommen. 

Als leidenschaftliche Neurochirurg über bald 50 Jahre, davon 24 Jahre als Direktor der Neurochirurgischen Universitätsklinik Kiel, erkannte er früh die Notwendigkeit der am Patienten orientierten Forschung auf internationalem Niveau und förderte und forderte seine Mitarbeiter entsprechend. Internationale Kontakte führten ihn quer durch die Welt und viele Stipendiaten nach Kiel.
Die Konferenzdolmetscherin, Übersetzerin und interkulturelle Trainerin setzt sich seit vielen Jahren beruflich wie ehrenamtlich für die Vermittlung zwischen Sprachen und Kulturen ein. Für ihr Engagement erhielt sie bereits das Bundesverdienstkreuz sowie die Andreas-Gayk-Medaille der Landeshauptstadt Kiel.
Anne-Sophie absolvierte während der Schulzeit und des Studiums der Humanmedizin in Würzburg mehrere Auslandsaufenthalte, vor allem in Frankreich. Im Jahr 2013 begann sie die ärztliche Weiterbildung im Fach Chirurgie am Universitätsklinikum Münster, die sie nach einem Forschungsjahr in Australien seit 2019 am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel fortsetzt. Ihr Ausgleich zum anstrengenden Beruf sind Reisen, Radfahren und Kulinarisches.
Matthias studierte Humanmedizin in Mainz mit Stationen in Kanada, Italien und der Schweiz. Seit Oktober 2014 absolviert er die ärztliche Weiterbildung im Fach Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. Seine freie Zeit widmet er seinen Leidenschaften Radsport und Musik oder dem Erlernen neuer Sprachen.
Andreas studierte Geschichte und Romanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und promovierte in Mittelalterlicher Geschichte. Seit 2019 arbeitet er im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eines großen Medizinverlags. Neben Beruf und Familie managt er ehrenamtlich ein Radrennteam.