Strategiedebatte zu den Herausforderungen der globalen Gesundheit
Maximilian Mehdorn als Experte beim Netzwerktreffen der Deutsch-Französischen Hochschule in Aix-en-Provence

Am 28. Mai fand in Aix-en-Provence das diesjährige Netzwerktreffen der MItgliedshochschulen der Deutsch-Französischen Hochschule statt. Höhepunkt der Generalversammlung am Vormittag war  - nach den umfassenden und beeindruckenden Berichten des Präsidenten, der stellvertretendenden Generalsekretärin und der Studierendenvertreter - ein hochrangig besetztes Podium zum Thema globale Gesundheitsversorgung. Frankreichs international engagierte Botschafterin für globale Gesundheit, Anne-Claire Amprou, eigens aus Paris angereist, beleuchtete die Frage der Gesundheitsversorgung auf die Fragen von Präsident Philippe Gréciano aus der globalen Perspektive ihrer Erfahrungen in Afrika und in internationalen Gremien. 

Der Vorsitzende der FMS, Prof. Maximilian Mehdorn, 2. Podiumsexperte stellte, auf die Fragen von Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch, die Aspekte der Forschung und die Notwendigkeit europäischer Kooperationen in den Vordergrund: bei der Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen plädierte er dafür, Europa müsse in der Medikamentenproduktion wieder mehr Autonomie anstreben. Es sei vielmehr innerhalb Europas möglich, wenn man sich nur zur Zusammenarbeit und zu mehr deutsch-französischer Kooperation als Treiber für diese Zusammenarbeit entschließen könne.
Einig war man sich, daß noch viel zu tun sei, sofortiges Handeln ein Gebot der Stunde, Frankreich und Deutschland gemeinsam in der Verantwortung für Europa stehen und dass die DFH prädestiniert sei, deutsch-französisch bewanderte Experten auszubilden.