Unter dem Motto Grenzenlos exzellent fand am 29. Januar in der Residenz des deutschen Botschafters in Paris, dem prachtvollen Palais Beauharnais, die Auszeichnung akademischer Spitzenleistungen herausragender Absolvent*innen der deutsch-französischen Programme der Deutsch-Französische Hochschule (DFH-UFA) statt. Die Auszeichnungen werden von Partnern der DFH aus Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland und Frankreich gefördert. Die FMS als langjährige Partnerin der DFH im Bereich interkulturelle Kommunikation war auch dieses Jahr wieder bei den Förderern.
Den Auftakt der festlichen Veranstaltung bildeten Grußworte der Leiterin des Referats Wissenschaft der Deutschen Botschaft in Frankreich Stefanie Stegemann sowie von Prof. Philippe Gréciano, Präsident der DFH. Gréciano betont: „Die Preisträger*innen stehen beispielhaft für eine neue Generation von Talenten und von Vorbildern für die Schaffung einer besseren Welt. Ihre Leistungen zeigen, wie wichtig der wissenschaftliche und kulturelle Austausch für ein freies, demokratisches und innovatives Europa ist – und wie Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Brücken bauen können.“
Mit dem Interkulturalitätspreis 2026, der mit 2000 Euro dotiertist, zeichnete die FMS Dr. Anika Friedl-Werner aus für ihre im Rahmen einer Cotutelle de thèse zwischen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Université de Caen Normandie verfasste Dissertation zum Thema „Kortikale Neuroplastizität und Kognition in extremen Umwelten”. Diese binationale Forschungsarbeit von Frau Dr. Friedl-Werner verbindet in exemplarischer Weise die beiden Stiftungszwecke der FMS, so der Stiftungsvorsitzende Prof. Maximilian Mehdorn, der den Preis in Paris persönlich übergab. Wir gratulieren der Preisträgerin sehr herzlich!
Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) wurde 1997 von den Regierungen Deutschlands und Frankreichs als internationale Organisation mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Hochschul- und Forschungsbereich zu stärken. Dies gelingt ihr insbesondere durch die Anbahnung, Evaluierung und Förderung deutsch-französischer Studiengänge sowie grenzüberschreitender Programme und Veranstaltungen für angehende Wissenschaftler*innen. Inzwischen umfasst ihr Netzwerk über 200 Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Grandes Écoles in Deutschland, Frankreich und darüber hinaus. Derzeit fördert die DFH rund 200 integrierte bi- und trinationale Studiengänge sowie 34 internationale Doktoranden-programme an über 130 Standorten. MM