Prof. Dr. Mehdorn
Prof. Dr. Mehdorn
Dr. Margarete Mehdorn
Dr. Margarete Mehdorn

Die Stifter

Prof. Dr. med. Hubertus Maximilian Mehdorn

Geb. 1948 in Berlin, nach dem Abitur Studium der Humanmedizin in Münster, Montpellier/Frankreich und Zürich/Schweiz bis 1972, Grundwehrdienst als Stabarzt, anschließend Weiterbildung zum Arzt für Neurochirurgie in Minden, San Francisco und Essen, dort Habilitation (1984) und apl. Professor. April 1991 bis März 2015 Direktor der Klinik für Neurochirurgie des UKSH Campus Kiel der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seitdem widmet er sich der neurochirurgischen Fortbildung jüngerer Kollegen im internationalen Bereich, behandelt aber weiterhin Patienten in seiner Privatpraxis in Kiel (mehdorn-consil.de).

Seit der Schulzeit enge Kontakte zu Frankreich und anderen europäischen, später auch außereuropäischen Ländern, seit langem wissenschaftliche Kontakte und Reisen in alle Erdteile. Kooperationen mit vielen Universitätskliniken im Ausland, regelmäßig Gastärzte in der Kieler Uni-Klinik, u.a. aus China, Russland, Brasilien, und viele ausländische Patienten. Aus den eigenen bereichernden Erfahrungen im Ausland und der Kenntnis der Möglichkeiten aber auch der Grenzen der institutionellen Forschungsförderung entstand die Idee zur Gründung der Familie Mehdorn-Stiftung.

Dieser in den Kieler Nachrichten erschienene Artikel gewährt sehr gute Einblicke in die Arbeit von Prof. Mehdorn. Der Artikel wurde uns freundlicherweise von Herrn Trutschel zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Bitte hier klicken: Seite 1, Seite 2.

Diplom-Dolmetscherin Dr. phil. Margarete Mehdorn

Als diplomierte Konferenzdolmetscherin für die Sprachen Französisch und Spanisch (Studium an den Universitäten Mainz, Besançon und Madrid) und zertifizierte interkulturelle Trainerin (interculture, Universität Jena)  widmet sich Margarete Mehdorn in ihrem Beruf seit langem der Vermittlung zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen.

Seit vielen Jahren engagiert sie sich außerdem ehrenamtlich für die Förderung der deutsch-französischen Beziehungen zwischen Schleswig-Holstein und Frankreich bis Frühjahr 2014 im Vorstand und seither im Kuratorium der Deutsch-Französischen Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. Sitz Kiel und als Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V.. Ihre Erfahrungen gibt sie durch einen Lehrauftrag an Studierende der Romanistik an der Universität Kiel weiter.

Für ihre Verdienste um die Förderung und Vertiefung des kulturellen Verständnisses und der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich wurde sie von der Landeshauptstadt Kiel mit der Andreas-Gayk-Medaille, von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Matthias, Anne-Sophie und Andreas Mehdorn
Matthias, Anne-Sophie und Andreas Mehdorn


Dr. med. Matthias Mehdorn

Jahrgang 88, leistete nach seinem Abitur den Grundwehrdienst als Klarinettist im Marinemusikcorps Nordsee und schloss im Sommer 2014 sein Studium der Humanmedizin an der Johannes Gutenberg Universität Mainz erfolgreich ab. In Schulzeit und Studium mehrmonatige Aufenthalte bzw. Praktika im Ausland. Seit Oktober 2014 in der chirurgischen Facharztausbildung als Assistenzarzt an der Klinik für  Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig. Seine freie Zeit widmet er seinen beiden Leidenschaften, dem Rennradsport und der Musik.

Dr. med. Anne-Sophie Mehdorn

1987 in Essen geboren, Abitur 2006 in Kiel, während der Schulzeit mehrfach Aufenthalte im europäischen Ausland, 2006 bis 2013 Studium der Humanmedizin an der Julius-Maximilian-Universität zu Würzburg, in diesem Rahmen ebenfalls mehrfach Auslandsaufenthalte, u.a. wiederholt in Frankreich. Seit Dezember 2013 in der Facharztausbildung Chirurgie als Assistenzärztin an der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie des Universitätsklinikums Münster.

Andreas Mehdorn, M.A.

Jahrgang 1989, erwarb im Sommer 2009 das Abitur an der Kieler Hebbelschule,  studierte in Bonn Geschichte und Romanistik, erlangte 2012 den Bachelor- und 2014 den Master-Abschluss in Mittelalterlicher Geschichte. Seit Frühjahr 2015 Promotion in Mittelalterlicher Geschichte. Seine Freizeit verbringt er zumeist auf dem Rennrad. Die Liebe zu Frankreich und das medizinische Interesse wurden ihm unweigerlich durch die Eltern übermittelt. Als einziges Familienmitglied erhielt er nie einen professionellen Französischunterricht, konnte sich jedoch während der zahllosen Frankreichurlaube die Sprache über den Radsport erschließen.