Auf dem Weg zu einem europäischen Erinnern?

Veranstaltungseinladung 9. Januar 2020: Deutsch-Französisches Dialogforum

Die Bezugnahme auf die Vergangenheit ist konstitutiv für gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Bildung einer kollektiven Identität. Historische Bezugspunkte können positiv konnotiert sein – wie im Falle Frankreichs mit Bezug auf die Errungenschaften der Französischen Revolution – oder auch negativ: Die Bundesrepublik Deutschland bezieht sich erinnerungspolitisch vor allem auf den Nationalsozialismus und auf das Menschheitsverbrechen des Holocausts.

 Doch auch eine europäische Erinnerungs- kultur gerät immer stärker in den Blick. Ist es möglich, auf eine kollektive Erinnerung hinzuarbeiten und so das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken? Über diese und weitere Fragen wollen wir mit Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis und mit Ihnen diskutieren am Donnerstag, dem 9. Januar 2020, um 19 Uhr im Landeshaus Kiel, Schleswig-Holstein-Saal. Sie sind herzlich eingeladen!

 Das Deutsch-Französische Dialogforum findet zum fünften Mal statt. Anlass für diese Dialogreihe war der Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift »Charlie Hebdo« und einen jüdischen Supermarkt in Paris im Januar 2015. Organisiert wird die Veranstaltung von der Deutsch-französischen Gesellschaft SH, Sitz Kiel in Kooperation mit der FMS, dem Landesbeauftragten für politische Bildung und der Heinrich-Böll-Stiftung. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsfyler hier.

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